Ausflugsfahrt

Am 27. Mai führte uns unsere diejährige Fahrt nach Wernigerode. Dieses Harzstädtchen ist wunderschön, gepflegt und einladend.
Leider war das Wetter überhaupt nicht auf unserer Seite. Es goss in Strömen. Wir ließen uns die Laune aber nicht verderben. Auch wenn aus Sicherheitsgründen Spaziergänge auf der Rosstrappe nicht angeraten waren, verbrachten wir dort einen schönen Nachmittag. Bei anregenden Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge. Unser Busfahrer hatte dann die gute Idee, eine Stunde früher die Heimreise anzutreten.

Veranstaltung im Mai 2014

Stress-na und!? Den Stresskrankheiten keine Chance geben

Frau Thäder hielt im Rahmen einer Reihe bereits ihren 4. Vortrag bei uns.
Stress bedeutet Ungleichgewicht und mobilisiert Kräfte, das dem Menschen innewohnende Mehrbelastungssystem wird aktiviert.
Stress wird erlebt, wenn  eigene Bedürfnisse in Gefahr sind. Verlorene Bedürfnisse können wiederhergestellt werden, z.B. indem man sich auf Situationen einstellt oder sie anders bewertet. Wenn diese Anpassung gelingt, wird das Regulationssystem die erhöhte Bereitstellung beenden. Wenn die Anpassung unvollständig bleibt wird der Stresspegel hoch. Viele Störungen passieren bei höherem Stresslevel.
Frau Thäder informierte uns sehr anschaulich über Stresskrankheiten und -störungen. Sie beschrieb die Wege zum sogen. Burn-out, die häufig in Depression übergehen.
Am Ende diskutierten wir über Rezepte gegen Dauerstress. Dabei muss auch jeder selbst für sich Wege finden, um nicht in die Stressfalle zu tappen.

Blasenerkrankungen in den Medien

Ärger mit der Blase und Wiederkehrende Qual

Unter diesen Titeln erschienen kürzlich  Artikel zum Thema Inkontinenz und Blasenentzündungen.
Interessant  erscheinen mir vor allem die Ausführungen von Frau Prof. Schultz-Lampel, Leiterin des Kontinenzzentrums Südwest in Villingen-Schwenningen (siehe Gesund, eine LVZ-Beilage vom 25.04.14). Sie beschreibt umfassend, wie man bei der Diagnose und Behandlung wiederkehrender Harnwegsinfekte vorgehen sollte. Der Ausschluss anderer Erkrankungen der Harnwege ist wichtig. Da sich Frau Prof. Schultz-Lampel mit interstitieller Zystitis auskennt, geht sie auch darauf ein, ohne den Namen zu erwähnen. Neueren Erkenntnissen zufolge spielen bei vielen Infekten Darmbakterien eine große Rolle.

In der Apothekenumschau vom 15.04.14 geht es um Inkontinenz. Unter dem Titel „Ärger mit der Blase“ werden die überaktive Blase, Belastungsinkontinenz und Blasenentzündungen behandelt. Das meiste ist uns bereits aus Vorträgen in der Selbsthilfegruppe bekannt, z.B. unser letztes Thema die Botoxbehandlung der Blase. Aber auch Blasenschrittmacher oder die Schlingen-Operation bei Belastungsinkontinenz. Überdenkenswert ist für jeden, was er zur Blasengesundheit tun kann.

Qi Gong

Am Donnerstag vor Ostern fand unsere vorerst letzte QiGong-Veranstaltung statt. Die Übungen sehen sehr leicht aus, sind aber doch auch anstrengend. Dabei kommt es auf die richtige Körperhaltung an. Während der Übungen bleiben die Gedanken draußen, wir konzentrieren uns auf uns und sind hinterher schön entspannt.

Frau Reichel, unsere QiGong-Lehrerin, hat eine sehr einfühlsame Art und führte uns mit viel Geduld durch die einzelnen Übungen. Unter dem Motto „Wege zu sich selbst“ unterrichtet sie auch Tai Chi Chuan, Reiki, führt Fussreflexzonen- und Klangschalen-Massage durch. Sie wendet die metamorphische Methode an und leistet begleitende Energiearbeit.

Zum Abschluss erhielten wir einige Aufzeichnungen zu den Übungen und das Angebot, immer mal wieder einzelne Wiederholungen einzuschieben.

Veranstaltung im April 2014

Botox zur Behandlung der Inkontinenz

Nach dem Weggang von Dr. Schwalenberg aus Leipzig übernahm dankenswerterweise Herr Dr. Gonsior die Patenschaft über unsere Selbsthilfegruppe. Er führte sich bei uns mit einem sehr interessanten Vortrag ein.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Inkontinenz zu behandeln. Eine davon ist das Einspritzen von Botox in den Blasenmuskel. Diese Methode wird bei Dranginkontinenz angewendet. Deren Ursachen liegen im ZNS/ sind neurogener Art oder befinden sich in der Blase selbst, z.B. bei Bestrahlungsfolgen. Botox ist das stärkste Gift der Welt, wurde 2011 für die Behandlung der Blase zugelassen und 2013 für jegliche Art der Dranginkontinenz. Dr. Gonsior zeigte in Bildern sehr anschaulich die Injektion in den Blasenmuskel. Botox und der Rezeptor werden zusammen abgebaut. Als Vorteile gelten die starke Wirkung, wenig Nebenwirkungen, die Behandlung ist wiederholbar, hält 3-9 Monate, es sind keine Allergien bekannt und die Kasse bezahlt. Nachteile sind die Narkose, es ist ein operativer Eingriff und verbunden mit einem Klinikaufenthalt von 1-2 Tagen.

In der anschließenden Diskussion wurden viele Fragen zur Wirksamkeit und Anwendung gestellt. Auch die Behandlung bei interstitieller Zystitis kam zur Sprache.

Veranstaltung im März 2014

Neue Therapiemöglichkeiten der Inkontinenz

Frau Dr. Stark von der Gynäkologie des Uniklinikums stellte uns sehr anschaulich neue Behandlungsmöglichkeiten bei Inkontinenz vor. Sie erörterte ihren sinnvollen Einsatz und hatte vielfältiges Anschauungsmaterial mit.

Veranstaltung im Februar 2014

Osteopathie bei Beckenbodendysfunktion

Frau Zücker stellte sich vor, berichtete über ihre Ausbildung und ihr Verständnis von der Arbeit am Menschen als ganzheitliches Wesen.
Der Name Osteopathie ist historisch entstanden, gibt aber als „Knochenleiden“ übersetzt nicht den wahren Inhalt dieser Lehre wieder.
Frau Zücker erläuterte anschaulich, was Osteopathie kann und was nicht. Es geht u.a. darum, Fehlstellungen zu korrigieren, Verklebungen zu lösen und die Organe wieder funktionieren zu lassen. Dabei soll das Potential der Selbstheilungskräfte genutzt werden. Osteopathie ist keine Modeerscheinung und steht nicht im Widerspruch zur Schulmedizin.
Nach ihrem Vortrag nahm sich Frau Zücker viel Zeit, um unsere Fragen zu beantworten und mit uns unsere Erfahrungen zu diskutieren.

Veranstaltung im Januar 2014

Seniorensicherheitsberatung

Frau Mueller, eine ehrenamtliche Seniorensicherheitsberaterin, informierte uns über Sicherheit im und um Haus und Wohnung. Da wir sie bereits aus einer früheren Veranstaltung kannten, brauchte sie keinen Vortrag zu halten. Sie beantwortete gleich unsere Fragen. Wir diskutierten über Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen sowie das Verhalten an der Wohnungstür. Günstig sind immer auch wachsame Nachbarn.
Ebenfalls ein großes Problem bilden Überfälle. Einige von waren bereits betroffen. Wir sollten Unterstützung leisten, indem wir Passanten konkret zur Hilfe für die Geschädigten auffordern bzw. die Polizei anrufen.
Wir unterhielten uns noch über unterschiedlichste Themen, wie das Verhalten in der Tiefgarage, Diebstähle in Kellern, die Unterbesetzung der Polizei u.a.
Frau Mueller bot uns an, erneut zu uns zu kommen, wenn die neuen Geldscheine eingeführt sind.