Veranstaltung im März 2016

Geriatrische Tagesstation

Am 14. März 2016 hatten wir Frau Schmidt bei uns zu Gast. Sie stellte uns das Klinikum St. Georg vor und dort vor allem die Geriatrie. Man unterscheidet die Akutgeriatrie und die geriatrische Tagestation.  Frau Schmidt ist Pflegezentrenleiterin in der Tagesstation am Standort Grünau.

Ältere Patienten können nach Operationen, Stürzen u.ä. aufgenommen werden, wenn sie  für einen bestimmten Zeitraum zu Hause noch nicht selbst zurecht kommen (Akutgeriatrie).
Für die Tagesstation werden die Patienten ca. 7.30 Uhr zu Hause abgeholt. Sie müssen bereits gefrühstückt haben. Sie erhalten Kaffee. Puls und Blutdruck werden gemessen. Dann schließen sich z.B. Physio- und Ergotherapie an. Die Feinmotorik wird gekräftigt, es erfolgen Gangschulung, Leistungstraining und auch Krankheitsverarbeitung. Nach dem Mittagessen ist eine Ruhezeit eingeplant.
Danach gibt es weitere Behandlungen, Gespräche oder einen Spaziergang im Park. Ein Tag in der Woche ist Kochtag. Die Patienten bereiten die Mahlzeiten gemeinsam vor. Dieser Tag ist besonders beliebt.
Anschließend werden die Patienten wieder nach Hause gefahren.
Viele finden hier auch neue soziale Kontakte.

Eine Reha auf der geriatrischen Tagesstation dauert drei Wochen von Montag bis Freitag und wird über den Hausarzt beantragt. Es ist ein Krankenhauseinweisungsschein nötig, kein extra Antrag bei der Krankenkasse (weil teilstationär).

Frau Schmidt beantwortete ausführlich und engagiert unsere Fragen. Dabei ging es vor allem um die Bewilligung solcher Maßnahmen, Pflegestufen, aber auch die Arbeit des Sozialdienstes.

Seit 2016 soll die Beantragung von Reha-Maßnahmen vereinfacht werden.