Veranstaltung im Mai 2014

Stress-na und!? Den Stresskrankheiten keine Chance geben

Frau Thäder hielt im Rahmen einer Reihe bereits ihren 4. Vortrag bei uns.
Stress bedeutet Ungleichgewicht und mobilisiert Kräfte, das dem Menschen innewohnende Mehrbelastungssystem wird aktiviert.
Stress wird erlebt, wenn  eigene Bedürfnisse in Gefahr sind. Verlorene Bedürfnisse können wiederhergestellt werden, z.B. indem man sich auf Situationen einstellt oder sie anders bewertet. Wenn diese Anpassung gelingt, wird das Regulationssystem die erhöhte Bereitstellung beenden. Wenn die Anpassung unvollständig bleibt wird der Stresspegel hoch. Viele Störungen passieren bei höherem Stresslevel.
Frau Thäder informierte uns sehr anschaulich über Stresskrankheiten und -störungen. Sie beschrieb die Wege zum sogen. Burn-out, die häufig in Depression übergehen.
Am Ende diskutierten wir über Rezepte gegen Dauerstress. Dabei muss auch jeder selbst für sich Wege finden, um nicht in die Stressfalle zu tappen.

Blasenerkrankungen in den Medien

Ärger mit der Blase und Wiederkehrende Qual

Unter diesen Titeln erschienen kürzlich  Artikel zum Thema Inkontinenz und Blasenentzündungen.
Interessant  erscheinen mir vor allem die Ausführungen von Frau Prof. Schultz-Lampel, Leiterin des Kontinenzzentrums Südwest in Villingen-Schwenningen (siehe Gesund, eine LVZ-Beilage vom 25.04.14). Sie beschreibt umfassend, wie man bei der Diagnose und Behandlung wiederkehrender Harnwegsinfekte vorgehen sollte. Der Ausschluss anderer Erkrankungen der Harnwege ist wichtig. Da sich Frau Prof. Schultz-Lampel mit interstitieller Zystitis auskennt, geht sie auch darauf ein, ohne den Namen zu erwähnen. Neueren Erkenntnissen zufolge spielen bei vielen Infekten Darmbakterien eine große Rolle.

In der Apothekenumschau vom 15.04.14 geht es um Inkontinenz. Unter dem Titel „Ärger mit der Blase“ werden die überaktive Blase, Belastungsinkontinenz und Blasenentzündungen behandelt. Das meiste ist uns bereits aus Vorträgen in der Selbsthilfegruppe bekannt, z.B. unser letztes Thema die Botoxbehandlung der Blase. Aber auch Blasenschrittmacher oder die Schlingen-Operation bei Belastungsinkontinenz. Überdenkenswert ist für jeden, was er zur Blasengesundheit tun kann.