Veranstaltung im März 2020

Am 09. März 2020 hatten wir Frau Knappe, Pflegeberaterin bei der AOK plus zu Gast.
Anhand einer Checkliste für den Pflegefall erläuterte sie uns ausführlich, was im Pflegefall zu tun ist. Zuerst ist ein Pflegegrad zu beantragen. Welche Vollmachten sind nötig, welche Kontakte sollte man nutzen und welche Pflegeunterstützung gibt es. Pflegeberatung ist ein Pflichtfall! Vom Antrag auf einen Pflegegrad bis zum Gutachten dürfen maximal 5 Wochen vergehen.
Dann gab sie uns Hilfen zu den Begutachtungsrichtlinien und zu den Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, sowie zu Entlastungsleistungen in der Häuslichkeit.
Alle diese Informationen hatte Frau Knappe für uns schriftlich aufbereitet, so dass wir sie auch später nutzen können. Außerdem verwies sie uns auf den Pflegenavigator.
Äußerst hilfreich sind für uns auch die Hinweise, wer nach Krankenhausaufenthalten wofür zuständig ist und wer die Kosten übernimmt. Nicht immer ist z.B. nach einer OP sofort eine Reha möglich bzw. der Patient kann sich noch nicht allein zu Hause versorgen.

Veranstaltung im Februar 2020

Am 10. Februar 2020 zeigten uns Frau und Herr Niederstraßer eine Cannabis-CBD-Präsentation.
Den Anfang bildete ein Film mit einem Schmerztherapeuten. Dieser hält es nicht für nachvollziehbar, dass in den USA Cannabis verboten wurde. Dieses Verbot griff auch auf Europa über. Cannabis war in Deutschland eine Volksmedizin und wurde durch die USA kriminalisiert. Man sollte nicht Jeden Cannabis anpflanzen lassen, aber die strengen Restriktionen fallen lassen. Cannabis dockt an Rezeptoren im Körper an. Ist das System im Körper gestört, kann es durch Cannabis wieder in Ordnung gebracht werden.

Nun wurden die Unterschiede zwischen THC (rauschauslösend) und CBD (nicht psychoaktiv) dargestellt.

Warum ist das Wirkungsspektrum von CBD so groß? Es wirkt als Neurotransmitter über das Nervensystem und kann Rezeptoren öffnen. CBD kann kranke Zellen zerstören. Es wurde mehrmals eine Übersicht über die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten gezeigt.

Dann ging es um das CBD-Öl von Natura Vitalis. Es wurden mehrere Medienberichte über dieses CBD-Öl gezeigt und seine Darreichungsformen erläutert.
Frau Niederstraßer erzählte, wie sie zu Natura Vitalis gekommen ist. Sie war austherapiert und hat inzwischen sehr gute Erfahrungen mit diesem CBD-Öl gemacht.

 

Veranstaltung im Januar 2020

Am 13.01.2020 holten wir unsere jährliche Feier nach. Wir kamen zusammen, um das Neujahrsfest feierlich zu begehen. Kaffee und Stolle schmecken auch zum Jahresanfang. Unsere Weihnachtsfeier hatten wir für einen tollen und interessanten Vortrag ausfallen lassen.

Veranstaltung im Dezember 2019

Eigentlich feiern wir im Dezember den Jahresabschluss in gemütlicher Ruhe. In diesem Jahr haben wir die Veranstaltung verschoben und begrüßen im Januar das Jahr 2020.
Stattdessen kam am 09. Dezember Frau Dr. Völker zu uns und sprach zum Thema „Was macht Narkose mit meinem Gehirn?“. Wir haben die Veränderung nicht bereut.
Das ist noch ein sehr junges Feld. Die OP ist gelungen, der Patient aber verwirrt. Was nun?
Man unterscheidet kognitives Defizit (POCD) und Delir. Delir ist ein akuter Verwirrtheitszustand. Auch nach der Entlassung können noch Einschränkungen bestehen. Bei POCD wurden auch 3 Monate nach der OP noch Probleme bei einigen Patienten festgestellt.
Als Risikofaktoren bzw. Ursachen gelten das Alter (> 60 Jahre), Frailty (Gebrechlichkeit), niedriger Bildungsstand, Alkoholabhängigkeit, lange OP-Zeit bzw. Revisions-OP, Komplikationen, Katheter, Fixierung, Immobilisierung, Medikamente. Beim Frailty-Syndrom besteht ein 8-fach erhöhtes Risiko für Delir. Noch nicht abschließend geklärt ist, ob auch die OP-Art bzw. die Anästhesieform einen Einfluss haben. Zum Teil entsteht auch ein Delir bei Krankenhausaufenthalt ohne OP.
Was kann ich als Patient tun?
Ich sollte abwägen zwischen OP-Nutzen und POCD- bzw. Delir-Risiko, mich auf die OP vorbereiten. Vor der OP kann ich trotzdem zum Sport gehen und mir evt. sogar ein Rezept für vorbereitende Physiotherapie besorgen. Man sollte vor der OP auf Schlafmittel (außer pflanzliche) und Beruhigungstabletten möglichst verzichten, Routinen beibehalten und sich „hochscheuchen“ lassen. Es ist wichtig, geistige Stimulation bereitzuhalten, Besuch zu organisieren und in der Klinik über seine Sorgen zu sprechen.
Wie können Angehörige helfen?
Sie sollten vorhandene Hörgeräte/Sehhilfen anbieten, verbale Orientierung geben, den Patienten geistig fordern, auf Essen und Trinken achten und für zu Hause Unterstützung anbieten.
Fazit:
Delir und kognitive Einschränkungen nach OP/Narkose und Klinikaufenthalten sind nicht zu unterschätzen…leider aber schwer zu vermeiden.

Veranstaltung im November 2019

Am 11. November berichtete uns Herr Stelzner Wissenswertes über sein Hobby, die Meteorologie. Heute spricht man von der Physik der Atmosphäre. Er erläuterte die Begriffe Klima, Witterung und Wetter.
Auf das Klima haben Einfluss: die Atmoshäre, die Litosphäre, die Kryosphäre, die Biosphäre und die Troposphäre.
Die Atmosphäre umfasst das Wetter bis 10 km Höhe. Wetterfühligkeit entsteht durch unterschiedliche physikalische Größen.
Die Troposphäre entsteht durch den Einfluss der Sonne. Erde und Wolken werden unterschiedlich von ihr bestrahlt. So kommt es zu Hochdruck am Äquator und Tiefdruck an den Polen und es entstehen die Luftströmungen.
Der Treibhauseffekt entsteht durch die Strahlungsbilanz der Erde. 341 W/qm kommen auf der Erde an, 102 W/qm werden reflektiert. Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan halten Strahlung zurück.
Faktoren, die das Klima beeinflussen: Schwankungen der Bahnen um die Erde, wir sind nicht allein im Weltall, das Magnetfeld der Erde verändert (verschiebt) sich.
Sehr interessant ist auch die Umweltmeteorologie. Dazu gehören z.B. die Meteorologie der Städte, der Einfluss von Kohlendioxid und die Schadstoffkonzentration, die Nutzung der Windkraft und der Solarzellen.

Veranstaltung im Oktober 2019

Notfälle in der Urologie

Am 14. 10. 2019 stellte uns Herr Dr. Gonsior die Frage: Ist Harninkontinenz ein Notfall? Ja, das kann durchaus sein. Wenn die Niere keinen Urin mehr produziert, z.B. wegen einer Toxikose. Es kann aber auch ein Harnleiterstein einen Harnstau verursachen. Oder es kommt bei Überlaufinkontinenz zum Harnverhalt.

Es gibt aber noch weitere Ursachen, die in die Notaufnahme führen.
So können unterschiedliche Erreger Entzündungen hervorrufen. Das kommt vor allem im hohen Lebensalter, bei Diabetes oder bei reduzierter Abwehrlage vor. Aber auch Implantate können sich entzünden und z.B. einen Nierenabszess bilden.

Außerdem kann es zu Blutungen, Hodentorsion (Verdrehung), Traumata oder Fremdkörpern außen oder innen kommen.

Herr Dr. Gonsior zeigte uns zu all diesen Notfällen vielsagende Bilder. Bei manchen konnten wir kaum glauben, was ein Urologe so zu sehen bekommt.

Veranstaltung im September 2019

Am 09. September 2019 trafen wir uns erstmalig wieder nach der Sommerpause. Da kein Vortrag geplant war, unterhielten wir uns über Probleme der Gruppe und bereiteten die nächsten Treffen der SHG vor. Außerdem wurden Termine von Veranstaltungen des Gesundheitsamtes verlesen.

Veranstaltung im Juni 2019

Am 17. Juni 2019 stellte Frau Krüger vom Bürgerverein Messemagistrale das Projekt für Seniorenarbeit vor.
Der Verein arbeitet im Stadtteilzentrum in der Straße des 18. Oktober.
Die Angebote umfassen Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und auch für gemischte Gruppen.
Es ist ein offener Begegnungstreff, bei dem die meisten Vorhaben ohne Anmeldung besucht werden können.
Wir können uns vorstellen, auch gemeinsame Treffen zu organisieren. Außerdem kann sich jeder von uns privat im Verein betätigen, beim Sport, bei Fahrten oder auch eigene Vorschläge machen.

Veranstaltung im Mai 2019

Fahrt nach Lichtenwalde

Am 16. Mai war es mal wieder so weit, wir begaben uns auf eine Fahrt ins Grüne. Um 10.00 Uhr ging es in der Leipziger Goethestraße bei strömendem Regen los. Das war so gar kein schöner Maitag.
Zum Glück hatte es sich das Wetter überlegt und bescherte uns bei unserer Ankunft in Lichtenwalde zwar Kälte, aber zumindest hatte Petrus seine Schleusen geschlossen.
Nach einem leckeren Mittagessen nahmen wir an einer interessanten Führung durch das Schloss teil. Wir erfuhren viel Wissenswertes über das Schloss und seine Bewohner und den Schlosspark.
Anschließend ging es wieder durch die Allee in die Gaststätte zum Aufwärmen und Kaffeetrinken.
Nun blieb noch Zeit, um den wunderschönen Schlosspark zu begutachten. Schade, dass das Wetter nicht geeignet war, den Anblick der Anlagen und die Sicht ins Zschopautal auf einer Bank zu genießen.
Im Park findet zur Zeit eine Ausstellung mit „Alltagsmenschen“ statt. Sie sind über das gesamte Gelände verteilt und lustig anzusehen.
Nun war die Abfahrtszeit auch schon wieder erreicht und wir wurden mit unserem Bus wohlbehalten und pünktlich nach Leipzig gebracht.

Veranstaltung im April 2019

Und wieder hatten wir eine Planänderung! Am 08. April durften wir Frau PHK Mertens begrüßen. Sie stellte sich vor und informierte uns zum Thema Seniorensicherheit. Wir sind alt und sind froh, wenn wir uns sicher fühlen können. Erstaunlicherweise sind nur bei 6,8 % der Straftaten Senioren betroffen. Unter  Senioren gibt es z.B. 747 Opfer aber demgegenüber 1212 Senioren als Täter.
Unser Auftreten ist wichtig. Wenn wir Selbstsicherheit ausstrahlen, werden wir anders wahrgenommen, als wenn wir uns ängstlich verhalten.
Weiterhin informierte uns Frau Mertens darüber, wie wir unsere Wohnung sichern können und wie wir uns an der Wohnungstür verhalten sollten. Wie erkennen wir z.B. echte Polizisten an der Wohnungstür?
Beliebte Betrugsversuche laufen über Gewinnversprechen, den Enkeltrick oder Falschgeld. Zu all diesen Maschen brachte Frau Mertens Beispiele und erläuterte, wie wir uns davor schützen können.
Wenn wir unterwegs sind, können wir unsere Handtasche mit sogenanntem Bodyalarm schützen. Er sollte mindestens eine Lautstärke von 100 db umfassen.