Veranstaltung im Januar 2020

Am 13.01.2020 holten wir unsere jährliche Feier nach. Wir kamen zusammen, um das Neujahrsfest feierlich zu begehen. Kaffee und Stolle schmecken auch zum Jahresanfang. Unsere Weihnachtsfeier hatten wir für einen tollen und interessanten Vortrag ausfallen lassen.

Veranstaltung im Dezember 2019

Eigentlich feiern wir im Dezember den Jahresabschluss in gemütlicher Ruhe. In diesem Jahr haben wir die Veranstaltung verschoben und begrüßen im Januar das Jahr 2020.
Stattdessen kam am 09. Dezember Frau Dr. Völker zu uns und sprach zum Thema „Was macht Narkose mit meinem Gehirn?“. Wir haben die Veränderung nicht bereut.
Das ist noch ein sehr junges Feld. Die OP ist gelungen, der Patient aber verwirrt. Was nun?
Man unterscheidet kognitives Defizit (POCD) und Delir. Delir ist ein akuter Verwirrtheitszustand. Auch nach der Entlassung können noch Einschränkungen bestehen. Bei POCD wurden auch 3 Monate nach der OP noch Probleme bei einigen Patienten festgestellt.
Als Risikofaktoren bzw. Ursachen gelten das Alter (> 60 Jahre), Frailty (Gebrechlichkeit), niedriger Bildungsstand, Alkoholabhängigkeit, lange OP-Zeit bzw. Revisions-OP, Komplikationen, Katheter, Fixierung, Immobilisierung, Medikamente. Beim Frailty-Syndrom besteht ein 8-fach erhöhtes Risiko für Delir. Noch nicht abschließend geklärt ist, ob auch die OP-Art bzw. die Anästhesieform einen Einfluss haben. Zum Teil entsteht auch ein Delir bei Krankenhausaufenthalt ohne OP.
Was kann ich als Patient tun?
Ich sollte abwägen zwischen OP-Nutzen und POCD- bzw. Delir-Risiko, mich auf die OP vorbereiten. Vor der OP kann ich trotzdem zum Sport gehen und mir evt. sogar ein Rezept für vorbereitende Physiotherapie besorgen. Man sollte vor der OP auf Schlafmittel (außer pflanzliche) und Beruhigungstabletten möglichst verzichten, Routinen beibehalten und sich „hochscheuchen“ lassen. Es ist wichtig, geistige Stimulation bereitzuhalten, Besuch zu organisieren und in der Klinik über seine Sorgen zu sprechen.
Wie können Angehörige helfen?
Sie sollten vorhandene Hörgeräte/Sehhilfen anbieten, verbale Orientierung geben, den Patienten geistig fordern, auf Essen und Trinken achten und für zu Hause Unterstützung anbieten.
Fazit:
Delir und kognitive Einschränkungen nach OP/Narkose und Klinikaufenthalten sind nicht zu unterschätzen…leider aber schwer zu vermeiden.

Veranstaltung im November 2019

Am 11. November berichtete uns Herr Stelzner Wissenswertes über sein Hobby, die Meteorologie. Heute spricht man von der Physik der Atmosphäre. Er erläuterte die Begriffe Klima, Witterung und Wetter.
Auf das Klima haben Einfluss: die Atmoshäre, die Litosphäre, die Kryosphäre, die Biosphäre und die Troposphäre.
Die Atmosphäre umfasst das Wetter bis 10 km Höhe. Wetterfühligkeit entsteht durch unterschiedliche physikalische Größen.
Die Troposphäre entsteht durch den Einfluss der Sonne. Erde und Wolken werden unterschiedlich von ihr bestrahlt. So kommt es zu Hochdruck am Äquator und Tiefdruck an den Polen und es entstehen die Luftströmungen.
Der Treibhauseffekt entsteht durch die Strahlungsbilanz der Erde. 341 W/qm kommen auf der Erde an, 102 W/qm werden reflektiert. Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan halten Strahlung zurück.
Faktoren, die das Klima beeinflussen: Schwankungen der Bahnen um die Erde, wir sind nicht allein im Weltall, das Magnetfeld der Erde verändert (verschiebt) sich.
Sehr interessant ist auch die Umweltmeteorologie. Dazu gehören z.B. die Meteorologie der Städte, der Einfluss von Kohlendioxid und die Schadstoffkonzentration, die Nutzung der Windkraft und der Solarzellen.

Veranstaltung im Oktober 2019

Notfälle in der Urologie

Am 14. 10. 2019 stellte uns Herr Dr. Gonsior die Frage: Ist Harninkontinenz ein Notfall? Ja, das kann durchaus sein. Wenn die Niere keinen Urin mehr produziert, z.B. wegen einer Toxikose. Es kann aber auch ein Harnleiterstein einen Harnstau verursachen. Oder es kommt bei Überlaufinkontinenz zum Harnverhalt.

Es gibt aber noch weitere Ursachen, die in die Notaufnahme führen.
So können unterschiedliche Erreger Entzündungen hervorrufen. Das kommt vor allem im hohen Lebensalter, bei Diabetes oder bei reduzierter Abwehrlage vor. Aber auch Implantate können sich entzünden und z.B. einen Nierenabszess bilden.

Außerdem kann es zu Blutungen, Hodentorsion (Verdrehung), Traumata oder Fremdkörpern außen oder innen kommen.

Herr Dr. Gonsior zeigte uns zu all diesen Notfällen vielsagende Bilder. Bei manchen konnten wir kaum glauben, was ein Urologe so zu sehen bekommt.

Veranstaltung im September 2019

Am 09. September 2019 trafen wir uns erstmalig wieder nach der Sommerpause. Da kein Vortrag geplant war, unterhielten wir uns über Probleme der Gruppe und bereiteten die nächsten Treffen der SHG vor. Außerdem wurden Termine von Veranstaltungen des Gesundheitsamtes verlesen.

Veranstaltung im Juni 2019

Am 17. Juni 2019 stellte Frau Krüger vom Bürgerverein Messemagistrale das Projekt für Seniorenarbeit vor.
Der Verein arbeitet im Stadtteilzentrum in der Straße des 18. Oktober.
Die Angebote umfassen Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und auch für gemischte Gruppen.
Es ist ein offener Begegnungstreff, bei dem die meisten Vorhaben ohne Anmeldung besucht werden können.
Wir können uns vorstellen, auch gemeinsame Treffen zu organisieren. Außerdem kann sich jeder von uns privat im Verein betätigen, beim Sport, bei Fahrten oder auch eigene Vorschläge machen.

Veranstaltung im April 2019

Und wieder hatten wir eine Planänderung! Am 08. April durften wir Frau PHK Mertens begrüßen. Sie stellte sich vor und informierte uns zum Thema Seniorensicherheit. Wir sind alt und sind froh, wenn wir uns sicher fühlen können. Erstaunlicherweise sind nur bei 6,8 % der Straftaten Senioren betroffen. Unter  Senioren gibt es z.B. 747 Opfer aber demgegenüber 1212 Senioren als Täter.
Unser Auftreten ist wichtig. Wenn wir Selbstsicherheit ausstrahlen, werden wir anders wahrgenommen, als wenn wir uns ängstlich verhalten.
Weiterhin informierte uns Frau Mertens darüber, wie wir unsere Wohnung sichern können und wie wir uns an der Wohnungstür verhalten sollten. Wie erkennen wir z.B. echte Polizisten an der Wohnungstür?
Beliebte Betrugsversuche laufen über Gewinnversprechen, den Enkeltrick oder Falschgeld. Zu all diesen Maschen brachte Frau Mertens Beispiele und erläuterte, wie wir uns davor schützen können.
Wenn wir unterwegs sind, können wir unsere Handtasche mit sogenanntem Bodyalarm schützen. Er sollte mindestens eine Lautstärke von 100 db umfassen.

Veranstaltung im März 2019

Am 11. März trafen wir uns zur Märzveranstaltung der Selbsthilfegruppe.
Da die Referentin absagen musste, tauschten wir unsere Erfahrungen zur Ernährung aus.
Im Laufe der letzten Jahre änderten sich die Meinungen zu dem, was  Ernährung für die Gesundheit tun kann, rapide. Viele „Heilsversprechen“ entpuppten sich als haltlos. Gewisse Grundlagen gelten zwar durchgängig, aber es muss  auf das Alter, Krankheiten, Unverträglichkeiten und anderes geachtet werden. Nicht zuletzt soll Essen aber auch schmecken. Getränke spielen ebenfalls eine große Rolle, vor allem das Wasser.
Nach intensiver Diskussion stellten wir fest, dass immer wieder Fragen offen bleiben. Deshalb wollen wir in einer weiteren Veranstaltung Vorträge zur basischen Ernährung und zu Allergien vorbereiten. Wir werden uns aber auch wieder Fachleute einladen, die eventuelle Streitpunkte aus wissenschaftlicher Sicht klären können.

Veranstaltung im Februar 2019

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Am 11. Februar 2019 informierte uns Frau Schwennicke vom Hospiz Verein Leipzig über die Erstellung dieser drei Dokumente. Sie ging zuerst auf die Unterschiede ein. Dann erläuterte sie, warum diese Dokumente für jeden wichtig sind, wie sie erstellt werden sollten und ab wann sie gelten.
Da Frau Schwennicke als Koordinatorin im ambulanten Hospizdienst arbeitet, hatte sie viele Beispiele aus der Praxis parat. Auch die Fragen der Anwesenden wurden ausführlich beantwortet.
Bei weiteren Problemen kann man sich jederzeit an den Hospiz Verein wenden und um Hilfe bitten. Oder man besucht die Veranstaltungen, die angeboten werden.
Im Anschluss konnten Vordrucke für diese drei Dokumente käuflich erworben werden.