Veranstaltung im Februar 2019

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Am 11. Februar 2019 informierte uns Frau Schwennicke vom Hospiz Verein Leipzig über die Erstellung dieser drei Dokumente. Sie ging zuerst auf die Unterschiede ein. Dann erläuterte sie, warum diese Dokumente für jeden wichtig sind, wie sie erstellt werden sollten und ab wann sie gelten.
Da Frau Schwennicke als Koordinatorin im ambulanten Hospizdienst arbeitet, hatte sie viele Beispiele aus der Praxis parat. Auch die Fragen der Anwesenden wurden ausführlich beantwortet.
Bei weiteren Problemen kann man sich jederzeit an den Hospiz Verein wenden und um Hilfe bitten. Oder man besucht die Veranstaltungen, die angeboten werden.
Im Anschluss konnten Vordrucke für diese drei Dokumente käuflich erworben werden.

Veranstaltung im Dezember 2018

Am 10. Dezember 2018 fanden wir uns wieder zu unserer alljährlichen Weihnachtsfeier zusammen.
Nach einem kurzen Jahresrückblick und einigen Informationen trugen Mitglieder der SHG Gedichte und
kurze Geschichten zur Weihnachtszeit vor.
Dann saßen wir in fröhlicher Runde beisammen und genossen die wieder liebevoll vorbereiteten Speisen
und Getränke.
So konnte das Jahr 2018 ruhig und besinnlich ausklingen.

Veranstaltung im November 2018

Am 12.11.2018 hatten wir Frau Klass zu Gast. Sie ist die Leiterin der SKIS beim Gesundheitsamt Leipzig.
Frau Klass half uns, die Aufgaben, die von einer Selbsthilfegruppe regelmäßig zu bewältigen sind, zu verteilen.
Anschließend bereiteten wir die Jahresabschlussfeier vor.

Veranstaltung im Oktober 2018

Am 08.09.2018 war Frau Quent bei uns zu Gast. Frau Quent ist Physiotherapeutin und arbeitet nur im Inkontinenzbereich.
Sie hatte nach ihrer Entbindung selbst Probleme im Beckenbodenbereich, recherchierte und kam so zum Beckenbodentraining.
Sie integriert ihr Training in den Alltag.
Man muss den Beckenboden spüren ( die knöchernen Strukturen sind Halteapparate für die Muskeln ) und die Atmung einbeziehen.
Mit Hilfe von Reissäckchen führten wir die ersten Übungen durch.
Die Blase ähnelt einem Luftballon. Man kann sie trainieren und sollte dabei mit ihr sprechen.
Beim Training muss beachtet werden, dass Kiefer / Hals / Stimme / Kehlkopf bzw. Zwerchfell bzw. Beckenboden im Zusammenhang stehen. Dadurch können wechselseitige Erfolge erzielt werden.
Die Freundin von Frau Quent demonstrierte einige Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens.
Frau Quent zeigte uns abschließend noch vielfältige Hilfsmittel.

Veranstaltung im September 2018

Offene Runde

Am 10. September trafen wir uns planmäßig und diskutierten über die Zukunft unserer Selbsthilfegruppe.
Aus gesundheitlichen und Altersgründen wird es für uns immer schwieriger, die Organisation und die Leitung der SHG zu gewährleisten.
Hoffentlich müssen wir nicht zum Jahresende die SHG auflösen.

Veranstaltung im Juni 2018

Am 02. Juni 2018 fand am UKL wieder der Tag der offenen Tür des Kontinenzzentrums statt.

Herr Dr. Gonsior begrüßte die  zahlreich erschienenen Zuhörer und stellte kurz das Kontinenzzentrum vor.

Kontinenzerhalt durch den OP-Roboter, der da-Vinci im Einsatz. Herr Dr. Franz berichtete über den Einsatz des da-Vinci-Roboters bei der Krebstherapie

Warum entleert sich meine Blase nicht, warum tropft es? Dazu sprach Herr Dr. Gonsior.

Senkung und Prolaps – ist eine OP vermeidbar? Diesem Thema widmete sich Frau Dr. Stark.

Es schmiert am Po – Fisteln und Co. Herr Dr. Feisthammel sprach über Stuhl-, Schleim- und Blutschmieren.

Eine neue Idee: Laser bei Inkontinenz und Atrophie. Diese Herangehensweise stellte Herr Dr. Kempe vor

Veranstaltung im April 2018

Unsere Zusammenkunft am 09. April 2018 nannten wir offene Runde. Sie diente dem Erfahrungsaustausch und dem Gespräch über vergangene und zukünftige Veranstaltungen. Unterschiedliche Meinungen gab es darüber, ob künftige Treffen immer am
zweiten Montag, immer im Seminarraum stattfinden müssen und immer ein Referent einzuladen ist.
Ein Mitglied der Selbsthilfegruppe sprach dann in einer Diskussionsgrundlage zum Thema „Was kann Selbsthilfe bewirken und wo liegen ihre Grenzen?“. Auch dazu äußerten sich die Teilnehmer.

Veranstaltung im März 2018

Am 12. März 2018 informierte uns Frau Dr. Schlick über Afterveränderungen.

Nach ihrer Aussage gehört die Diagnose „Hämorrhoiden“ zu den häufigsten Fehldiagnosen.
Wir haben alle Hämorrhoiden, äußere und innere. Das sind arteriell gespeiste Schwellkörper und sie liegen innen. Ihre Funktion besteht darin, die Feinkontinenz zu ermöglichen. Hämorrhoidenleiden meinen vergrößerte Hämorrhoiden mit Symptomen. Diese können sich nach außen verschieben und sind dann zu sehen. Es werden vier Stadien unterschieden und man muss sie vom Rektumprolaps abgrenzen.
Hämorrhoidalleiden sind gekennzeichnet durch Blutung, Nässen, Jucken, Fremdkörpergefühl, aber kein Schmerz.
Mit viel Bildmaterial veranschaulichte Frau Dr. Schlick die unterschiedlichen Aussagen und informierte uns über Diagnostik und mögliche Therapien. Selten muss operiert werden. Zuerst sollten konservative Möglichkeiten genutzt werden, von denen es einige gibt. Erst wenn sich der ganze Hämorrhoidenring gelockert hat, ist eine OP nach Milligan und Morgan angebracht.

Dann gibt es noch die Analvenenthrombose. Sie entsteht plötzlich, nervt, tut weh, kann platzen, ist aber harmlos.
Marisken sind anale Hautfalten. Sie haben keine Pathologie, machen keine Beschwerden, erfordern eine intensive Reinigung.
Condylome sind Feigwarzen. Sie können bösartig werden. Deshalb sollte dagegen vor dem ersten Sexualverkehr geimpft werden.

Abzugrenzen sind diese Diagnosen vom Rektumprolaps und vom Analkarzinom.
Es sind also nicht alles Hämorrhoiden. Bei suspektem Gewebe ist immer eine Histologie erforderlich.